Sektion junge DMG (jDMG)

Junge DMG

AG Social Media – Koordination

Verfasst von am 3. Februar 2023

Ihr fragt euch, welche Gesichter hinter diesem Account stecken? Das ist die AG Social Media der jDMG. Diesen Monat möchten wir nutzen, um euch “uns” etwas genauer vorzustellen. 

Heute möchten wir mit Caro & Lisa beginnen, die sich hauptsächlich um die gesamte Koordination und Organisation des Profils kümmern. Wir arbeiten daher überwiegend im Hintergrund und sind für die Rubrik der Vorstellungen verantwortlich. Das bedeutet, wir sammeln, planen und strukturieren alle Beiträge. Für die Vorstellungen ist unsere Hauptaufgabe, neue Ideen zu finden und Leute zu kontaktieren, damit sie ihr Projekt hier vorstellen. 

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass manchmal auch Infos in den Stories geteilt werden. Diese stellen wir beide für euch zusammen. Dabei sammelt Caro jeden Monat für euch die Veranstaltungen zusammen und Lisa denkt sich spannende Quizfragen aus. Aufgaben wie DMG-News oder die Beiträge am Montag (Wetterbilder) teilen wir uns ebenfalls auf. 

Doch wer sind wir eigentlich? Wir haben beide Meteorologie, sowohl im Bachelor als auch im Master, an der FU in Berlin studiert. Daher kennen wir beide uns auch schon etwas länger. Wir haben zwar nicht gleichzeitig gestartet, aber während des Studiums in der Fachschaft schon viel zusammen organisiert. Caro hat nach dem Studium eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DWD begonnen und Lisa beendet gerade ihren PhD in Birmingham, UK. 

In den nächsten Wochen stellen wir euch unsere weiteren Mitglieder und kreativen Köpfe vor, die sich überwiegend um die vielseitigen Erklärungen und Zeichnungen kümmern.  

Text: Carola Detring & Lisa Degenhardt

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Eisblume – Eine vom Aussterben bedrohte Art?

Verfasst von am 1. Februar 2023

Eisblumen an den Fenstern kennen die meisten von uns wahrscheinlich allenfalls aus Erzählungen von früher. Heutzutage treten sie in unseren Wohnungen kaum noch auf. Aber warum?

Sie entstehen oft nachts, wenn es draußen kalt wird. Die Luft im Schlafzimmer ist durch die Atmung der schlafenden Menschen recht feucht. Diese Feuchtigkeit wird sichtbar, wenn sie sich als Wassertröpfchen an der Fensterscheibe niederschlägt. Alte Fenster, die nur aus einer einzelnen Glasscheibe bestehen, kühlen sehr stark aus, sodass ihre Temperatur unter 0°C sinken kann. Dann gefriert die Feuchtigkeit, entweder vom Fenster oder direkt aus der Luft, und  zeigt sich als Eisblume auf der Scheibe. Ähnlich wie bei Schneeflocken (dazu haben wir euch letztes Jahr im Januar etwas erzählt) entstehen sechseckige Eiskristalle, die sich zufällig in verschiedensten Formen anordnen. Die dabei entstehenden Muster sind vielfältig und wie zwei Schneeflocken immer unterschiedlich.

Heutzutage sind Fenster in der Regel doppelt oder sogar dreifach verglast, sodass sie wärmeisolierend sind und die Kälte draußen halten. Damit bleibt die innerste Scheibe zu warm, um die Feuchtigkeit gefrieren zu lassen. Gänzlich ausgestorben ist die Eisblume allerdings nicht, man kann sie gelegentlich noch an Autoscheiben oder in sehr alten Gebäuden beobachten.

Text: Felix Herz
Bilder: Mica Thomas

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Reisebericht – Schweiz

Verfasst von am 27. Januar 2023

Mit Hilfe eines Reisestipendiums der Reinhard-Süring-Stiftung hatte ich die Möglichkeit, die 20th Swiss Climate Summer School (SCSS) in dem kleinen schweizerischen Ort Grindelwald vom 28. August bis 2. September 2022 zu besuchen. Der Fokus dieser SCSS lag dabei auf einem interdisziplinären Austausch, um atmosphärische Prozesse von Extremereignissen sowie deren sozioökonomische Auswirkungen mit Bezug zum Klimawandel besser verstehen zu können. Da ich in meiner Promotion die Prozesse hinter 100-jährigen Niederschlagsereignissen untersuche, konnte ich meine Expertise weitergeben, aber auch neue komplexe Zusammenhänge lernen.

Es ging bereits am Sonntag Nachmittag los. Nach den ersten beiden Keynotes und einer

Postersession lockerte ein Ice-Breaker-Game und ein gemeinsames Abendessen die Stimmung auf. Die anderen Tage waren ähnlich aufgebaut, beginnend mit Keynotes, einer Postersession sowie einer langen, frei gestaltbaren Mittagspause. Am Nachmittag gab es entweder weitere Keynotes, Workshops zu spezifischen Themen oder, wie am Mittwoch, eine halbtägige Wanderung zu einer kleinen Hütte in den Schweizer Alpen mit Blick auf einen Gletscher. Nach dem Abendessen war noch genügend Zeit, sich in einer Bar über fachliches oder privates auszutauschen und weitere Leute kennen zu lernen.

Ich kann die SCSS nur wärmstens empfehlen! Du hast nicht nur die Möglichkeit, dich auf deinem Fachgebiet weiterzubilden, sondern dich auch in einer familiären Umgebung mit anderen PhD-Studierenden und Professor:innen zu vernetzen und die atemberaubende Natur der schweizerischen Alpen zu genießen!

Text und Bilder: Florian Ruff

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Eisberg – Wie entstehen Eisberge?

Verfasst von am 25. Januar 2023

Hast du dich schon Mal gefragt wie die Titanic eigentlich mit einem Eisberg kollidieren konnte? Woher kam diese Eismasse die einfach im Meer herum schwamm? Tatsächlich wird vermutet, dass der Ursprung dieses Eisbergs in einem Fjord von Grönland lag. Das Leben eines Eisbergs fängt nämlich dort an wo Gletscher ins Meer fließen bzw. beim Schelfeis. Wenn ein Gletscher „kalbt“ bricht Eis von der Kante ab. Dieses Eis hat ein niedrigere Dichte als das flüssige Wasser und schwimmt somit auf dem Wasser. Der größte Teil ist allerdings unter der Wasseroberfläche. Somit kann es sehr gefährlich für die Schifffahrt sein da diese Eismassen nicht umsonst Berge heißen. So wird der Eisberg mit dem die Titanic 1912 kollidierte, auf 2 Megatonnen geschätzt. Interessanterweise wurde dieses Ereignis von dem warmen und feuchten Jahren die voran gingen geprägt. So wird angenommen, dass die Gletscher geschwächt waren und dadurch mehr Eisberge entstanden. Eisberge können mehrere Jahre leben bis sie entweder schmelzen oder zerbrechen. So hat der Titanic Eisberg vielleicht noch andere Schiffe in Not gebracht… Heutzutage werden Eisberge aber durch diverse Messmethoden ausfindig gemacht um die Gefahr zu reduzieren. Z.b. durch Radare oder Satellitenbilder.

Text: Tracy Kiszler
Bilder: Mica Thomas

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DMG Vorstand (2023-2025)

Verfasst von am 20. Januar 2023

Der neue Vorstand stellt sich vor….

1. Vorsitzender: Frank Böttcher, blickt auf langjährige Mitarbeit in der DMG zurück. Zu seinen Zielen gehören:  mehr öffentliche Sichtbarkeit, Stärkung und Herausstellung der DMG-Expertise, Podcasts zum Einblick in Fachausschüsse und Forschung, neue Studierende und Mitglieder gewinnen, Klimakommunikation, Teamarbeit und Mitarbeit für Interessierte. 

Clemens Simmer, 2. Vorsitzender, bislang amtierender 1. Vorsitzender der DMG. Sein Augenmerk gilt u.a. der Klimakommunikation in allen Facetten sowie der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, University Partnership for Atmospheric Sciences (UPAS). Außerdem möchte er die Traditionsplattform für wissenschaftliche Veröffentlichungen, MetZet, stärken. 

Thomas Junghänel, alter und neuer Kassenwart, wird weiterhin daran arbeiten, die Finanzverwaltung zu modernisieren, online und hybride Veranstaltungen noch besser nutzbar zu machen und die Attraktivität der DMG für neue Mitglieder durch innovative Ideen weiter zu verbessern.  

Irene Fischer-Bruns wird als neue Schriftführerin ihre reichhaltige Erfahrung aus dem themen- und sektorenübergreifenden Bereich „Klimaservice“ einbringen, um die interdisziplinäre Ausrichtung der Wissenschaft auf unserem Fachgebiet weiter zu stärken.   

Unsere neue Beisitzerin, Stefanie Arndt, ist geprägt von ihrer Leidenschaft für die Polar- und Meereisforschung. Ein Ziel von ihr ist, ihre Erkenntnisse auch an Jungwissenschaftler*innen weiterzugeben und in der DMG die interdisziplinäre Sichtweise zu stärken.   

Unsere Vorstandsmitglieder bringen nicht nur fachliche Kompetenz, sondern ebenso die Begeisterung für die Vielfalt des Fachgebietes Meteorologie mit. Mehr interessante Einzelheiten findet ihr in den Mitteilungen der DMG 04/2022, unter der Rubrik „Wir über uns“ oder ihr nehmt für Fragen oder Anregungen gerne selbst Verbindung auf.

Text: Inge Niedek, Pressesprecherin DMG (12.01.2023)
Bilder: Gruppenbild beim Treffen des neuen Vorstandes in Hamburg und der Beisitzerin  (📸 DMG Vorstand)

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Eisschilde – Welche Rolle spielt der Ozean beim Schmelzen der Eisschilde?

Verfasst von am 18. Januar 2023

Wie bei einem Eisberg der Großteil seiner Masse unter dem Meer verborgen ist, so passiert auch ein Großteil des Schmelzens der Eisschilde unter dem Meeresspiegel. Sowohl der grönländische als auch der antarktische Eisschild münden in viele Ausflussgletscher, die ins Meer führen. Im besonders kalten Norden Grönlands sowie rund um die Antarktis bilden diese Gletscher schwimmende Eiszungen bzw. Eisschelfe auf dem Meer. Diese Eismassen sind mehrere 100 m dick und mehrere 10 km bis mehrere 100 km breit bzw. lang. Das Meerwasser, das dieses Schelfeis in bis zu 1000 m Tiefe unterspült ist typischerweise wärmer als der Gefrierpunkt, denn dieser liegt bei salzigem Meerwasser bei rund –2 °C. Somit führt er Ozean Wärme an das Eis heran, das dadurch zu schmelzen beginnt. Das salzarme Schmelzwasser ist leichter als das Wasser des Ozeans und steigt deshalb entlang der geneigten Eiszunge nach oben. Es entsteht eine schnelle Strömung unter dem Eis, die durch Reibung zu noch mehr Wärme und Schmelzen führt. Dieses Schmelzen unter dem Meeresspiegel ist ein wichtiger Teil des Massenverlusts der Eisschilde. Bei manchen Gletschern ist der Ozean für rund 90 % des Schmelzens verantwortlich. Das führt dazu, dass Eisschelfe instabil werden und auseinanderbrechen. Dies hat zur Folge, dass große Mengen Eis von den Eisschilden ins Meer nachrutschen können, wodurch der Meeresspiegel überall auf der Welt ansteigt. Forschende gehen davon aus, dass bereits der Kollaps eines einzigen Gletschers, dem Thwaites-Gletscher in der Antarktis, ausreichen würde, um den Meeresspiegel global um 65 cm ansteigen zu lassen. Dieser Gletscher ist etwa so groß wie Großbritannien und gilt zur Zeit als besonders instabil.

Text: Markus Reinert
Bilder: Mica Thomas

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Eisschilde – Wie verändern sich Eisschilde?

Verfasst von am 11. Januar 2023

Wenn man an die Bilder und Filme des Grönländischen und Antarktischen Eisschildes denkt, dann kommen einem Wörter wie gigantisch, enorm oder massiv in den Kopf. Diese Eisschilde sind so riesig, dass wir uns das gar nicht wirklich vorstellen können. Doch trotz oder gerade wegen ihrer Größe unterliegen auch sie Veränderungen. Im Laufe eines Jahres verlieren die Eisschilde je nach Wetter etwas von ihrer Masse oder sie gewinnen neue Masse hinzu. Am Ende des Jahres kann man den Verlust und den Gewinn miteinander ins Verhältnis setzen und erhält so die Massenbilanz des Eisschildes.

Massenzuwachs entsteht immer dann, wenn es auf den Eisschild schneit. Dieser Schnee lagert sich auf dem Eisschild ab und verdichtet durch sein Gewicht die darunter liegenden Schneeschichten. Diese wandeln sich dann im Laufe der Zeit erst in Firn und dann in Eis um.

Durch sein Eigengewicht fließt der Eisschild dann bergab in Richtung Meer.

Dort wo es das Gelände zulässt, fließt der Eisschild über seine Ausflussgletscher ins Meer. Hier kann er durch das sogenannte Kalben von Eisbergen an Masse verlieren. Aber nicht nur festes Eis sorgt für einen Massenverlust. Vor allem im Sommer hat es auch auf den Eisschilden über 0° Celsius und es kommt zu Schmelzprozessen. Es bilden sich Schmelztümpel und -flüsse auf dem Eis, die auch wieder ins Meer fließen.

In den letzten Jahren haben beide Eisschilde enorm an Masse verloren. Bis 2018 verlor der grönländische Eisschild bereits über 3000 Gigatonnen Eis (The IMBIE Team, 2020) und der antarktische bis 2017 über 5000 Gigatonnen (Rignot et al., 2019). Auch dies ist ein Zeichen des Klimawandels, denn die erhöhte Lufttemperatur sorgt für mehr Eisschmelze im Sommer und eine verlängerte Schmelzperiode. Veränderte Ozeanströmungen destabilisieren zudem noch die Ausflussgletscher und es kommt vermehrt zu großen Abkalbungen.

Text: Johannes Röttenbacher
Bilder: Mica Thomas

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Eiskappen – Was sind Eiskappen und Eisschilde?

Verfasst von am 4. Januar 2023

Während in Deutschland der Schnee fast überall wieder geschmolzen ist, bleibt anderswo das Eis ganzjährig bestehen. Solche Eiskappen gibt es sowohl in hohen Gebirgen als auch in hohen Breiten, in der Nähe des Nord- und Südpols. Dort befinden sich die beiden größten Eiskappen, die als Eisschilde bezeichnet werden: der Grönländische Eisschild und der Antarktische Eisschild. Obwohl diese Eismassen weit von uns entfernt sind, sind sie aufgrund ihrer immensen Größe wichtig für das globale Klima, also auch für das Klima in Deutschland.

Bei Eisschilden handelt es sich um riesige Vergletscherungen, die in mehrere Gletscher münden, wie z. B. dem Thwaites-Gletscher in der Antarktis oder dem Petermann-Gletscher im Norden von Grönland. Viele dieser Gletscher fließen ins Meer, wo sie im Kontakt mit dem Ozean sind.

Eisschilde sind nicht zu verwechseln mit Meereis, das weite Teile des arktischen Ozeans, insbesondere den Nordpol, ganzjährig bedeckt und auch in der Ostsee vorkommt. Meereis bildet sich durch gefrierendes Meerwasser, weshalb es Salz enthält. Gletscher hingegen entstehen aus gefrorenem Süßwasser, das z. B. in Form von Schnee auf Grönland und die Antarktis fällt.

Text: Markus Reinert
Bilder: Mica Thomas

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StuMeTa – Ansprechpersonen

Verfasst von am 23. Dezember 2022

Die Studentische Meteorologie Tagung, kurz StuMeTa, ist ein jährlich stattfindendes Treffen von Studierenden der Fachrichtung Meteorologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einige Informationen zur Historie der StuMeTa sind auf www.stumeta.de zu finden oder in einem älteren Beitrag von uns. In jedem Jahr übernimmt eine andere Universität die Organisation. Um den Wissensaustausch zu fördern und dem Organisationsteam bei aufkommenden Fragen zu helfen, gibt es nun Ansprechpersonen aus der jungen DMG, die selbst in die Organisation einer StuMeTa involviert waren und gerne für aufkommende Fragen zur Verfügung stehen. Zur Zeit sind das Almut Alexa und Matteo Urzi. Von ihnen wurde bereits eine kurze Leitlinie “How to StuMeTa” für die interne Weitergabe verfasst, um alle wichtigen Punkte gesammelt zur Verfügung zu stellen. Darin sind kurz und knapp alle wichtigen Punkte aufgelistet und Erfahrungen gesammelt. Bei Fragen sind die beiden per E-Mail unter stumeta@gmail.com erreichbar. Diese und alle zukünftigen Informationen sind auf https://junge.dmg-ev.de/stumeta/ noch einmal nachzulesen. 

Ihr wollt bei der nächsten StuMeTa dabei sein oder einfach auf dem neuesten Stand bleiben? Dann schaut unbedingt beim neuen Account @stumeta2023_innsbruck vorbei. Hier hält euch das Orga-Team der nächsten StuMeTa 2023 in Innsbruck auf dem Laufenden und gibt euch Einblicke in die Organisation und das eigentliche Event. 

Text und Bilder: Almut Alexa, Matteo Urzi und Carola Detring

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Rekord – Wind

Verfasst von am 21. Dezember 2022

Weiter geht es mit den Rekorden. Dieses Mal knöpfen wir uns den Wind vor. Dieser kann eine ganz schön zerstörerische Kraft haben. Das hat die Wetterwarte auf dem Fichtelberg auch erlebt als 1976 eine Windböe mit 216km/h ein Fenster eindrückte. Die Ursache für den Sturm war der legendäre Capella-Orkan. Dieser gehörte zu den stärksten Orkanen des 20. Jahrhunderts. Der Wind des Orkans sorgt auch für Sturmflut in Norddeutschland. Die höchste Windgeschwindigkeit in deutschland und sogar Europa, wurde auf der Zugspitze gemessen. Dort wurde 1985 eine Windgeschwindigkeit von 335 km/h in 2975m gemessen. Das bringt uns gleich zum wichtigen Punkt, dass in der Höhe (“freie Atmosphäre”) der Wind generell schneller ist als am Boden. Das liegt daran, dass vorallem nah am Boden viel mehr Reibung besteht. Deshalb konnte über Japan 1970 bei Messungen in Jetstreams (sehr schnelle Strömungen) in der freien Atmosphäre eine Geschwindigkeit von 650 km/h gemessen werden! Natürlich dürfen in diesem Beitrag Zyklone und Tornados nicht fehlen.

So wurde 1996 im tropischen Zyklon Olivia auf den westaustralischen Barrow Island eine Windböe mit 408 km/h gemessen

Bei einem Tornado in Oklahoma (USA) im Jahr 1999 wurde eine noch schnellere Windgeschwindigkeit von 496 ±33 km/h mittels eines Doppler-Radars gemessen. Das sind Geschwindigkeiten die man sich kaum vorstellen kann!

Hast du schon mal so extremen Wind erlebt?

Text & Bilder: Tracy Kizsler

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